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Bienennews: Unsere Bienenstöcke gehen ins 2. Jahr

Nach dem besonders langem Winter, wo sich nur etwa 10.000 Bienen im Stock befinden, starten die fleißigen Sammlerinnen im Frühling so richtig durch. Jetzt ist auch der Tisch für sie reichlich gedeckt, beginnend mit der Hasel-, Erlen- und Weidenblüte (Palmkätzchen) und erreicht den ersten Höhepunkt mit der Obst- und Löwenzahnblüte im Mai. Die Königin legt jetzt täglich bis zu 3.500 Eier. Im Sommer können dann bis zu 100.000 Bienen ein Volk bilden.

Wie entwickelt sich eine Biene?
Aus dem Ei schlüpft nach drei Tagen eine Larve, die von sogenannten Ammenbienen gefüttert wird. Diese Nahrung wird in den Futtersaftdrüsen der Ammenbienen gebildet und wird als ‚Gelée Royale‘ bezeichnet. Die Ernährung beeinflusst – einzigartig im Tierreich – die Entwicklung der Larve. Arbeitsbienen werden nach drei Tagen zusätzlich mit einem Gemisch aus Pollen und Honig gefüttert. Wird die Larve ausschließlich mit Gelée Royale versorgt, entwickelt sich eine Königin. Bienenköniginnen schlüpfen aus besonderen, etwas größeren Zellen. Diese ‚Weiselzellen‘ werden speziell angefertigt, wenn den Bienen die Behausung zu eng wird. Kurz bevor die junge Königin schlüpft, verlässt die alte Königin mit einem Teil des Bienenvolks den Stock, um eine neue Behausung zu suchen. Das sogenannte ‚Schwärmen‘ der Bienen ist also nichts anderes als ihre natürliche Form der Fortpflanzung. Ein Naturschauspiel, das ab Mai zu beobachten ist und immer wieder fasziniert.

Beobachten Sie unsere fleißigen Bienen live!

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